Moodboard- Kollektionsentwicklung

Für meine Zeit in Berlin, in der ich ein Praktikum bei einem Modelabel absolviere, habe ich mir etwas überlegt. Ich möchte natürlich weiterhin kreativ arbeiten und habe mir eine „Hausarbeit“ ausgedacht. Ich möchte eine kleine Kollektion entwerfen. Da ich im 5. semester bereits zum Thema „Straigt Edge“ Modelle entwarf, wollte ich nun im Arbeitsmodus bleiben. Die Kollektion werde ich euch demnächst zeigen und ist ein Beispiel für meine neuen Modellentwürfe.

Das Thema ist gänzlich anders! Es wird viel freier und nicht so streng!

Ich habe bereits erwähnt, dass mir bei meinem letzten Zuschnitt etwas auffiel. Es ist der viele Verschnitt, den man bei jedem Stoff hat. Man schmeißt einfach zu viel Stoff weg. In den großen Fabriken werden meterweise Stoffe entsorgt, da man sich zum Teil verplant hat oder man einen großen Rabatt ab einer bestimmten Meterzahl hat. Ich möchte dagegen wirken und die Fläche eines Stoffes komplett nutzen. Natürlich sollen die Modelle jetzt nicht nur aus Recht- und Vierecken bestehen. Man kann sich die Schnittteile so anordnen wie ein Puzzle. Hauptsache dicht an dicht.

verschnitt

Das zum Grundgedanken! Doch meine Inspiration und der Ausdruck sind von handwerklichen Techniken geleitet.

Meine Nichte bekam von meiner Mutti einen Webrahmen für Perlenschmuck geschenkt, da sie noch nicht so gut damit umgehen kann, nehme ich ihn zunächst in gewahrsam. Ich möchte weben, knüpfen und knoten als Gestaltungselemete mit aufnehmen. Dafür werde ich mir über Ostern einen großen Webrahmen anfertigen.

webrahmen

Unbenannt-2

Ich habe mir gestern ein neues kleines Buch gekauft, in dem ich alle meine Gadanken aufzeichnen und schreiben werde. Beginnen werden ich mit einer Recherche und mache mir Gedanken über Materialität und Farbigkeiten.

Nach Ostern möchte ich dann beginnen an der Puppe mit Probestoffen zu drapieren. Ich bin so aufgeregt und freue mich über mein ganz eigenes kleines Projekt!

Habt ihr noch Verbesserungsvorschläge oder Anregungen?

 

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  1. Hi Tina, ich finde Deine Idee mit dem Weben schon ziemlich klasse. Wir haben das mal in der Schule gemacht und ich besaß damals auch so einen kleinen Webrahmen (keine Ahnung, wo das Teil später hingekommen ist). Bis auf die „Pflichtübung“ in der Schule habe ich aber nichts damit angestellt – und das obwohl ich zuvor unbedingt(!) einen haben wollte. Geknüpft haben wir in der Schule übrigens auch – einen Kissenbezug. Ich wählte als Motiv die Comicfigur Calimero, kennt man den heute noch? Lg, Annemarie
    P.S.: Das Calimero-Kissen ist übrigens auch verschollen.

  2. Super Idee… ich bin mega gespannt was bei deinen Ideen rauskommt… lässt du uns zwischendurch auch an deinen Skizzen und Gedanken aus deinem Notizbuch teilhaben? Ich fände das super interessant.

    Lg Steffy

  3. Ich find die Idee auch super :) Meinen Verschnitt (bei mir war das nie so viel, da ich nur kleine Arbeiten wie Handtäschchen mache) habe ich immer zerschnitten und den Kanarienvögeln als Nistmaterial gegeben -.- (irgendwie peinlich das zuzugeben, aber ich wollte ihn einfach nicht wegwerfen…egal wie klein er war!)

  4. Pingback: DIY- Webrahmen | Goldlocke

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